Wasser und Klang

Neun Monate wachsen wir in dem Urelement Wasser heran. Dieser wohl behütete, schwerelose Zustand aus der vorgeburtlichen Zeit mag erklären, warum wir uns im körperwarmen Wasser in Verbindung mit sanften Klängen und Bewegung so wohl fühlen, dass wir wieder so nah an unser Urvertrauen herankommen. Dank der Schwerelosiqkeit. die wir im Wasser erleben, werden Gelenke entlastet und lassen sich meist schmerzreduziert bewegen. So kann der Therapeut die vom Körpergewicht befreite Wirbelsäule unter Wasser leichter lockern, dehnen und strecken. Dadurch erweitert sich der Bewegungsspielraum. Bewegungen laufen im Schwimmbecken anders ab und fühlen sich anders an als auf festem Boden: sie fließen, sind bogen-, spiral-, kreis- und wellenförmig. Unbewusst angenommene Schonhaltungen können so eher aufgegeben werden. Das wiederum kann Rücken- und Kopfschmerzen lindern, Nackenverspannungen lösen. Die Klangschalen, auf dem Körper und im Wasser angeschlagen, fördern die muskuläre sowie die mentale Entspannung. 

Das warme Wasser (34-36°) tut ein Übriges. Die feinen Reize die der Widerstand des Wassers ständig über die Haut ans Nervensystem überträgt, machen das Wasser zum wichtigsten Co-Therapeuten.